Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum SWEZ: Ein Blick zurück

Foto Ch.W. Hess
ab 1952 Erste EEG-Ableitungen im Schlaf: Nach Entdeckung der Elektroenzephalographie (EEG) im Jahre 1929 führt Prof. Robert Isenschmid 1952 erstmals auch Ableitungen im Schlaf auf der EEG-Station im Inselspital durch. Damit beginnen die modernen Schlafuntersuchungen in Bern
1982 Erste Polysomnographie (PSG)-Ableitungen: Prof. Christian Hess und Prof. Johannes Mathis (ab 1984) zeichnen in den Räumen des EEG erste PSG's auf. Diese Kombination aus EEG-Ableitung im Schlaf mit wieteren physiologischen Parametern ermöglicht eine differenzierte Auswertung des Schlafs.
1990 Erstes interdisziplinäres Schlaflabor der Schweiz: Ein EEG-Zimmer wird zum Schlaflabor umgebaut. Unter der Leitung von Pneumologe Prof. Matthias Gugger, der der CPAP-Therapie in der Schweiz zum Druchbruch verholfen hat, und Neurologe Prof. Claudio Bassetti werden Patienten gemeinsam beraten. Diese Zusammenarbeit ist einmalig für die Schweiz.
1997 Erweiterung der interdisziplinären Zusammenarbeit um die Psychiatrie: Seit 1997 führen Neurologen (Prof. Johannes Mathis) und Psychiater (Prof. Bogdan Radanow, später Dr. Wolfgang Schmitt) gemeinsam interdisziplinäre Sprechstunden für Patienten mit Schlaflosigkeit (neuro-psychiatrische Schlafsprechstunde). Prof. Claudio Bassetti organisiert das 1. Berner Schlafsymposium.
2009 Erweiterung der Zusammenarbeit um die Neuropädiatrie: Seit 2009 bietet das Inselspital auch Kindern Schlafmedizin an.
2012 Stärkung der Schlafmedizin und -forschung: Das Inselspital wählt Prof. Claudio Bassetti, ehemaliger Präsident der Europäischen Schlafgesellschaft, zum Chefarzt und Klinikdirektor der Neurologie und beruft Prof. Antoine Adamantidis.
2015 Das neue umgebaute Universitäre Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum wird im Rahmen der Berner Schlaf-Wach-Tage mit einem Tag der offenen Tür offiziell eröffnet: Impressionen
Heute Das Universitäre Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum ist auf seinem Gebiet weltweit führend. Von der starken interdisziplinären Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Neurologie, Pneumologie, Psychiatrie, Neuropädiatrie und weiteren Spezialisten profitieren Patienten, Forschung und Mitarbeitende.

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