Elektroencephalogramm (EEG)

Bei anfallsartigen Ereignissen und bei Epilepsien ist die Aufzeichnung der durch das Gehirn produzierten elektrischen Signale, das sogenannte Elektroencephalogramm (EEG) von entscheidender Bedeutung. Bei Epilepsien sind diese elektrischen Signale nicht nur während, sondern auch zwischen den epileptischen Anfällen in typischer Weise verändert und helfen uns somit, eine Diagnose zu stellen.

Routine-EEG
High-Density-EEG

EEG mit Hautelektroden

In den allermeisten Fällen reicht die Aufzeichnung des Routine-EEG mittels Hautelektroden. Bei speziellen Fragestellungen führen wir ein sog. «High Density» EEG durch, eine Messung mit einer sehr grossen Zahl von Elektroden.

 

 

 

 

 

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EEG mit intrakraniellen Elektroden

Ist es nicht möglich die Hirnregion, in welcher der Anfall beginnt, mit Hautelektroden exakt zu lokalisieren,  kommen intrakranielle Elektroden zum Einsatz.

Die roten Punkte zeigen die Lokalisation der intrakraniellen Elektroden, dargestellt mit einer 2D und 3D Rekonstruktion des Patientenhirns. Rechts oben sind drei epilepsietypische Signale aufgezeichnet, welche die erkrankte Hirnregion charakterisieren.

Telemetrielabor SWEZ

Langzeit-Video-EEG

Wenn die epileptischen Anfälle mit Medikamenten nicht vollständig kontrolliert werden können, muss abgeklärt werden, ob die Hirnregion, welche die Anfälle verursacht chirurgisch entfernt werden kann. Zur Lokalisation dieser Region müssen epileptische Anfälle mittels Langzeit Video-EEG aufgezeichnet werden.

Im Überwachungsraum des Telemetrielabors des SWEZ, werden Video und EEG Informationen simultan aufgezeichnet, überwacht und analysiert.