Multipler Schlaflatenz-Test (MSLT)

Beim Multiplen Schlaflatenz Test (MSLT) möchten wir herausfinden, wie schläfrig eine bestimmte Person objektiv ist und wie rasch sie einschlafen kann unter Bedingungen, welche das Einschlafen leicht machen.
Die Person legt sich im abgedunkelten Raum ins Bett und hat die Erlaubnis ganz normal einzuschlafen. Sie sollte sich natürlich nicht gegen das Einschlafen wehren.
Mit Hilfe der Hirnstromkurve wird dann gemessen, ab welchem Moment die Person eingeschlafen ist und die Zeitspanne ab dem Lichter löschen bis zum Einschlafen wird dann "Schlaflatenz" genannt.
Der Test wird im Verlaufe des Tages 4-5 mal in Abständen von 2 Stunden wiederholt und als mittlere Einschlaflatenz wird dann der Durchschnitt von allen 4-5 MSLT Durchgängen berechnet. Des mittlere Einschlaflatenz stellt dann ein objektives Ausmass der Schläfrigkeit dar.
Wenn eine Person gar nicht einschläft, wird der Test nach 20 Minuten trotzdem abgebrochen und dann wird für diesen Durchgang diese 20 Minuten als Einschlaflatenz genommen für die Mittelwertberechnung.

Man beurteilt aber nicht nur die Einschlaflatenz allein, sondern auch noch die Art der Schlafstadien, welche während den maximal 20 bis 35 Minuten auftreten.